Mitte Mai trafen sich zum dritten Mal seit Kooperationsbeginn zur Zertifizierung als „Humanitäre Schule“ Schülerinnen und Schüler der Oberstufe mit den Bewohnerinnen und Bewohnern des Haus Hadem.
Die Treffen sind fest im Schulprogramm verankert und verfolgen das Ziel, den direkten Austausch zwischen Jung und Alt zu fördern. Solche Begegnungen stärken Empathie, fördern gegenseitiges Verständnis und tragen dazu bei, die soziale Verantwortung junger Menschen zu sensibilisieren. Gleichzeitig bereichern die Gespräche das Alltagsleben im Haus Hadem und geben den Bewohnerinnen und Bewohnern Gelegenheit zu anregender Gesellschaft.
Heitere Spielmomente
Der Nachmittag gestaltete sich in entspannter, herzlicher Atmosphäre. Bei sonnigem Frühlingswetter wurden frisches Obst, Kaffee und verschiedene Kaltgetränke serviert – eine kleine Verpflegung, die rasch für gute Laune sorgte. Im Mittelpunkt des Programms stand das beliebte Kartenspiel Phase 10, das generationsübergreifend gespielt wurde und für viele heitere Momente sorgte.
Gespräche über Vergangenheit und Gegenwart
Neben dem Spiel stand auch das Gespräch im Vordergrund: Die Seniorinnen und Senioren erzählten Anekdoten aus ihrer Jugend und die Schülerinnen und Schüler berichteten von ihrem Alltag heute. Dieser Austausch machte sehr deutlich, wie sich Lebenswelten verändert haben — aber auch, wie viele Erfahrungen und Werte Menschen verschiedener Generationen verbinden. Die persönliche Begegnung ermöglichte ein lebendiges Lernen voneinander, das in keinem Schulbuch zu finden ist.
Solche Veranstaltungen sind ein wichtiger Baustein unserer Schulphilosophie, da sie soziale Kompetenzen stärken und das Gemeinschaftsgefühl erweitern.
Text und Fotos: Nadine Stödter-Goß


