Die Vorbereitung
Viele Monate zuvor, am Freitag, den 10.10.2025, traf sich die gesamte Q1 zu einem Vorbereitungstag in der evangelischen Kirche in Eichen. An diesem Tag stand besonders die Planung des Abends und der verschiedenen Programmpunkte, unter dem Motto „Zurück aus der Zukunft“ im Fokus. Die Stufe fand sich in verschiedenen Gruppen zusammen und entwickelte dort die ersten grundsätzlichen Ideen und verfeinerte diese in der zweiten Arbeitsphase. Am Ende des Tages stand ein grobes Konzept und viele noch ausarbeitungsfähige Ideen fest. Der Tag war eine gute Gelegenheit, um gemeinsam Ideen zu sammeln und Konzepte zu entwickeln. Insbesondere die Musik- und Tanzgruppen profitierten von dem Platz, den die Kirche bot.
Im Anschluss an diesen Tag wurde innerhalb der Gruppen individuell außerhalb der Schulzeit weitergearbeitet.
Dabei ergab sich jedoch das Problem, dass einige Gruppen deutlich schneller Fortschritte zeigten als andere. Dies führte die Stufe viele Monate später in eine Krisensituation, da nur wenige Wochen vor dem geplanten Termin der Abend nur mit halbfertigem Programm auf der Kippe stand. Durch „motivierende“ Ansprachen der Stufenleiter Lindner und Sprenger wurden daraufhin in kürzester Zeit, Videos gedreht, Tänze perfektioniert, Sketche geprobt und vieles mehr. Viele Vorbereitungsprozesse rückten dabei auch in die Schulzeit und auch an freien Tagen wurden in der Schule fleißig Szenen für die Videos gedreht.
Die Organisation stellte die Stufe bei der Planung ihres gemeinsamen Bunten Abends, im Nachhinein betrachtet vor große Probleme. Absprachen wurden nicht immer eingehalten, die Kommunikation war phasenweise schwierig und die Motivation, aktiv am Projekt mitzuarbeiten, wurde nicht von allen geteilt.
In den letzten Tagen vor dem Abend, als der Ablauf feststand und bekannt war, schrieben die beiden Moderatorinnen mit viel Mühe und Fleiß die Moderation und führten so die einzelnen Programmpunkte sprachlich zusammen. Damit war die Planung der Programmpunkte und des gesamten Ablaufs wenige Tage vor dem großen Stufenprojekt fertig.
Positiv hervorzuheben ist, dass wir uns von den Herausforderungen nicht haben stoppen lassen und es geschafft haben, einen abwechslungsreichen bunten Abend auf die Beine zu stellen.
Zudem war lobenswert, wie viele Statisten sich aus der eigenen sowie jüngeren Stufen für die Videos bereitstellten, um dem Hintergrund der Videos mehr Lebendigkeit zu verleihen.
Auch viele Lehrer traten voller Begeisterung vor die Kamera und sorgten am Abend selbst für einige Lachmomente im Publikum.
Besonders die Stufenleiter zeigten sich dabei selbst auch mal auf eine selbstironische Art und unterstützen von Anfang bis Ende mit größter Bereitschaft bei der Planung, Absprachen und der schließlich Umsetzung des Bunten Abends.
Text: Anna Jüngst, Malena Krämer
Der Tag der Generalprobe
Am Mittwoch, den 25. Februar 2026, fand die Generalprobe in der Turn- und Festhalle Buschhütten statt. Dafür haben sich einige Schüler und Lehrer bereits um 8 Uhr getroffen, um in der Halle den Boden zu verlegen und die komplexe Bühnentechnik aufzubauen und zu installieren.
Der Vokalpraxiskurs der Q1 ist gegen 13 Uhr eingetroffen und nutzte die leere Halle, um seine Stücke durchzugehen. Um 16 Uhr kam dann der Rest der Jahrgangsstufe zum Soundcheck und zur anschließenden Generalprobe dazu. Bevor es richtig mit dem Programm losgehen konnte, stand Teamarbeit an: hunderte Stühle wurden aufgestellt, die Kostüme hinter der Bühne bereitgelegt und zu guter letzt war Dekoration angesagt.
Ein besonderer Dank gilt Frank Reitz, dem Vater eines Schülers mit seiner Firma, einem ehemaligen Schüler des Gymnasiums, Richard Sobanski, und den Stufenleitern sowie Herrn Krattinger und Herrn Platte. Gemeinsam konnten unter anderem durch sie die Mikrofone während des Soundchecks auf die beiden Moderatorinnen und auf die restlichen Darsteller abgestimmt werden.
Nachdem die Tontechnik eingestellt worden war, begannen die Proben der verschiedenen Auftritte. Wichtig dabei waren auch die Schüler, die für das Bühnenbild zuständig waren. Diese konnten sich am Tag der Generalprobe so gut koordinieren, dass die Umbauphasen auf der Bühne zwischen den Auftritten reibungslos und unauffällig abliefen. Auch die Lichttechnik wurde im Laufe des Abends perfekt auf die Auftritte zugeschnitten.
Während der Probe gab es immer wieder kleinere Besprechungen und Vorschläge für Optimierungen. Beispielsweise wurde ein Spiel kurzerhand aus dem Programm gestrichen. Trotzdem wurde klar, dass es keinen zweiten Durchgang mehr brauchen würde, da die Generalprobe insgesamt flüssig und ordentlich verlief. Stattdessen haben die Tänzerinnen sowie die anderen musikalischen Gruppen die restliche Zeit genutzt, um ihre jeweiligen Auftritte noch einmal auf der Bühne zu üben. Um ca. 23:30 Uhr endete die Probe dann für alle, und wir konnten uns beruhigt auf die kommenden zwei Abende freuen.
Text: Athina Bruch, Rieke Faust
Die Aufführungen
Schon zu Beginn wurde klar: Dieser Abend würde etwas Besonderes werden. Nach der Eröffnung durch Lenni führten die Moderatorinnen souverän und mit viel Charme durch das abwechslungsreiche Programm. Mit Witz, Spontanität und viel Publikumsnähe gelang es ihnen, die Zuschauerinnen und Zuschauer von der ersten Minute an mitzunehmen und durch den gesamten Abend zu begleiten.
Ein zentrales Element der Veranstaltung war ein eigens produziertes Video, das sich wie ein roter Faden durch das Programm zog. In mehreren Episoden leitete es von Programmpunkt zu Programmpunkt über und griff dabei das Motto „Zurück aus der Zukunft“ kreativ auf. Thematisch wurde die Vorstellung in eine Geschichte eingebettet, in der Schüler aus der Zukunft mit Hilfe einer Zeitmaschine ins Jahr 2026 gereist sind, um den Schulalltag zu erkunden und die damit noch offenen Fragen über den scheinbar kuriosen Zeitraum 2020 bis 2040 zu klären. Die Mischung aus Live-Auftritten auf der Bühne und filmischen Sequenzen sorgte für Dynamik, Abwechslung und mit Sicherheit auch für den ein oder anderen Lacher.
Musikalisch bot der Abend eine große Bandbreite: Von Live-Musik-Beiträgen wie „Tico Tico“ (aufgeführt von Johanna Zimmermann, Noa Hartmann und Friedemann Sobanski), „Sway“ (gesungen von Friedemann Sobanski und Noa Hartmann) und „I Will Survive“ (gesungen von dem Vokalpraxiskurs)
über ein Medley/Kabarett (geschrieben und gesungen von Friedemann Sobanski), über einen atemberaubenden Klavierbeitrag von Justus Nockemann bis hin zu einem energiegeladenen Dance-Battle zwischen den Zukunfs- und Gegenwartschülern war für jeden Geschmack etwas dabei.
Besonders beeindruckend waren auch die akrobatischen Einlagen, die mit viel Können und Applaus belohnt wurden.
Für viele Lacher sorgten die kreativen Spiele und Sketche. In einem Sketch wurden Lehrerinnen und Lehrer humorvoll imitiert – sehr zur Freude des Publikums. Ein weiteres Highlight war das Quiz-Spiel, bei dem Lehrkräfte mithilfe von KI mit berühmten Persönlichkeiten „verschmolzen“ wurden. Zwei Schülerinnen oder Schüler traten dabei gegen zwei Lehrkräfte an und mussten erraten, um wen es sich handelte – eine unterhaltsame Mischung aus Technik, Kreativität und Schlagfertigkeit.
Auch organisatorisch war der Abend hervorragend geplant. Ein engagiertes Bühnenbildteam sorgte für einen reibungslosen Ablauf. Für das leibliche Wohl war ebenfalls bestens gesorgt: Ein liebevoll vorbereitetes Buffet, Getränke und frisches Popcorn rundeten das Erlebnis ab und schufen eine angenehme, fast schon festivalartige Atmosphäre.
Die Stimmung im Saal war durchweg ausgelassen und begeistert. Immer wieder brandete Applaus auf, es wurde gelacht, mitgefiebert und gefeiert. Den krönenden Abschluss bildete ein gemeinsamer Abschlusstanz der gesamten Stufe inklusive einiger Lehrer – und einer tollen Abmoderation mit Dankensrede.
Der Bunte Abend der Q1 hat eindrucksvoll gezeigt, wie viel Kreativität, Teamarbeit und Engagement in der Stufe stecken. „Zurück aus der Zukunft“ war nicht nur ein Motto, sondern ein Abend voller Ideen, Humor und Gemeinschaft – ein Ereignis, das sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben wird.
Text: Eliana Grinke, Joula Hofmann, Emilia Knebel














