Die 6er-MINT-Klasse und die Klasse 8c nahmen in diesem Jahr am schulinternen Wettbewerb „Physik Aktiv 2026 – Schiff Ahoi“ der Bezirksregierung Arnsberg teil.
Die Gewinnerteams „Potato Gang“ mit Anni Weiel, Robin Freund und Leonard Fick sowie „Gewinner“ mit Lucky Schulz, David Makitu und Bilal Sahin werden nun am 3. Juli nach Hagen fahren und am Finale teilnehmen.
Manche Teams haben ihre Eindrücke in Form kleiner Artikel zusammengefasst, in denen sie ihre Erfahrungen, Herausforderungen und Erfolge während des Wettbewerbs schildern.
Text und Fotos: Rodica Badea
Höhen und Tiefen – Schiff Ahoi
Drei Wochen Zeit, ein großer Haufen Eierkartons und ein paar Bio-Mülltüten – so begann das Physikprojekt „Schiff Ahoi“. Die Aufgabe klang einfach, entwickelte sich aber als echte Herausforderung: Ein Boot zu bauen, das nicht nur schwimmt, sondern auch eine gewisse Last tragen kann, ohne unterzugehen. In der ersten Stunde entwickelten wir eine Grundstruktur und probierten uns aus. Nachdem unser erster Versuch scheiterte, setzten wir uns erneut daran und planten eine neue Struktur. In der nächsten Stunde setzten wir diese dann um und behielten sie auch in den darauffolgenden Stunden bei. Wir entwickelten das Boot immer weiter und bauten zunehmend mehr Stabilitätsfaktoren ein. Am Ende der letzten Stunde kenterte das Boot jedoch, und wir mussten schnell eingreifen. In der nächsten Stunde hatten wir glücklicherweise noch 15 Minuten, die wir nutzten, um einen komplett neuen Entwurf zu entwickeln. Ohne das Wissen, ob unser Boot den Herausforderungen gewachsen sein würde, gingen wir in die Prüfung und belegten den 2. Platz. Auch wenn wir nicht als Gewinner nach Hagen fahren und gegen andere Gewinnerteams antreten, war es eine tolle Erfahrung, an der wir auf jeden Fall erneut teilnehmen würden.
Aus diesem Projekt lernten wir, dass es nie zu spät ist, etwas Neues zu beginnen.
Von Vivien, Emilia und Finja
Der Schiffsbau
Unsere Gruppe, die 4J, besteht aus Jamie, Johann, Jakob und Julian. Wir haben am Schülerwettbewerb „Schiff ahoi“ der Bezirksregierung Arnsberg teilgenommen. Vom ersten Tag, dem 27.02.2026, bis zum 20.03.2026 hat unsere Gruppe alles gegeben. In diesen Wochen haben wir viele Höhen und Tiefen erlebt – von ideenlosen Stunden bis hin zu den kreativsten Einfällen. Wir hatten viele Ideen, die wir auch in die Tat umgesetzt haben, wie zum Beispiel einen extra Halter für die Flasche. Wir haben viel Zeit als Gruppe investiert, um unsere Ideen Wirklichkeit werden zu lassen. Unsere Gruppe entwickelte viele Designs; manche sind gescheitert, doch ein Entwurf hat sich durchgesetzt. Wir haben ihn so lange modifiziert, bis er dem Wasser standhalten konnte. Unsere Gruppe hatte eine großartige Zeit beim Bauen der Schiffe, und wir würden es gerne noch einmal machen.
Von Julian, Jakob, Johann und Jamie
Physik Aktiv 2026 – Schiff-Ahoi: Die Gewinner
Am 27.02.2026 haben wir zum ersten Mal vom Projekt „Schiff ahoi“ erfahren. Am Anfang waren wir zu zweit, weil uns niemand in seine Gruppe aufnehmen wollte. Kurz danach kam noch Bilal Sahin zu uns. Wir drei – David Makitu, Bilal Sahin und Lucky Leon Schulz – standen als „die drei Gewinner, die niemand in einer Gruppe haben wollte“ vor einer großen Aufgabe: ein Schiff aus Karton und kompostierbaren Mülltüten zu bauen, das das Gewicht einer stehenden 500-ml-Flasche tragen musste. Allerdings machten wir das zum ersten Mal und hatten keine Erfahrung damit, wie man so etwas baut. In den ersten zwei Schulstunden hatten wir nichts geschafft. Wir sahen, was die anderen für coole Boote hatten, doch uns fiel nichts ein. Also fingen wir an, bei den anderen abzuschauen. Bei den 4J’s sahen wir ein sehr stabiles, aber auch schweres Boot. Wir wussten direkt, wie wir es verbessern konnten, damit es stabiler und leichter wird. In der dritten Stunde fingen wir mit dem Bau an, doch dann fiel uns etwas auf: Das Team „Eagle Physik“ hatte ein viel leichteres Boot. Wir mussten 10 g einsparen. Nachdem wir unser Schiff immer leichter gemacht hatten, hatten wir jedoch ein großes Problem: Es hatte ein Loch, und in der nächsten Stunde wäre schon die Auswertung. Als die nächste Stunde anbrach, hatten wir nichts. David Makitu versuchte, das Boot zu retten, und Lucky Schulz hatte ein neues Boot gebaut. Es war zwar leicht, aber auch riskant, denn es war nicht sehr stabil. Als die Auswertung begann, sahen wir, dass das „Dream Team“ ein besseres Boot als wir hatte. Doch wir konnten nicht mehr zurück – wir mussten als Erste vorstellen. Das Boot musste 15 Sekunden lang auf dem Wasser schwimmen. Als unsere Hand die Flasche verließ, mussten wir warten. Diese 15 Sekunden waren die längsten unseres Lebens. Nach ein paar weiteren Teams war das „Dream Team“ dran, und ihr Boot war zum Glück 0,5 g schwerer als unseres. Wir haben gewonnen! Wir fahren nach Hagen – wir haben es geschafft und können nun gegen andere Gewinnerteams antreten.
Von Lucky und David
Physik aktiv-Schiff ahoi
Vom 27.02.2026 bis zum 13.03.2026 haben wir, die Klasse 8C, am Wettbewerb „Physik aktiv – Schiff ahoi“ teilgenommen. Dabei mussten wir ausschließlich aus Eierkartons und kompostierbaren Bio-Mülltüten ein stabiles Schiff bauen. Es musste sowohl leicht sein als auch eine 0,5-Liter-Wasserflasche im Stehen 15 Sekunden lang tragen können. Es war eine echte Herausforderung – gute Ideen waren gefragt. Dabei musste man flexibel sein, da es jederzeit möglich war, dass das Schiff kentert. Die Grundideen der Gruppen mussten oft variiert und angepasst werden. Es war schwer, aber alle haben sich der Herausforderung mit Spaß und Kreativität gestellt.
Unser Fazit: Dieser Wettbewerb fordert Kreativität und bringt Abwechslung in den regulären Lehrplan. Es hat uns allen sehr viel Spaß gemacht, und wir würden jederzeit gerne wieder teilnehmen!
Vom Dream Team (Tamia, Mia, Sarah, Luna)
Schülerwettbewerb „Physik aktiv 2026– Schiff ahoi!“ in der 8c
Wir haben drei Stunden lang als Gruppen an unseren eigenen Schiffen gearbeitet. Zu Beginn haben wir gemeinsam vielfältige Ideen gesammelt und überlegt, wie unser Schiff beschaffen sein soll. Danach fertigten wir einen einfachen Plan an und begannen mit dem Bau. Dabei durften wir ausschließlich Eierkartons und kompostierbare Biomülltüten verwenden. Zudem sollte unser Boot möglichst leicht sein. Dies erwies sich als keine leichte Aufgabe, da wir mit wenigen Mitteln ein dennoch standhaftes und schwimmfähiges Schiff konstruieren mussten, das sicher im Wasser liegen kann. Unser Ziel war es, dass das Schiff im Wasser bestehen bleibt und weder untergeht noch kentert. Wir achteten darauf, das Gewicht sinnvoll zu verteilen und für ausreichenden Auftrieb zu sorgen. Während der Bauphase wurde vieles erprobt, verworfen und anschließend verbessert. Am Ende führten wir die Wasserprobe durch. Mit Spannung beobachteten wir, ob unsere Werke den Anforderungen genügen. Erfreulicherweise haben fast alle Schiffe standgehalten und sind nicht untergegangen. Der Wettbewerb bereitete uns große Freude, da wir gemeinschaftlich arbeiteten und zugleich anschaulich erfuhren, wie die Physik in der Praxis wirkt. Die Sieger unseres Wettbewerbs Lucky, David und Bilal dürfen nun nach Hagen reisen, um sich dort mit anderen Gewinnern zu messen.
Leon, Efe, Moritz










